Christuskirche Ibbenbüren
Mit der Gründung der Ortskirche entwickelte sich der Beginn einer Bauernschaft. Vermutet wird diese Kirchengründung für das Jahr 799.
Der Kirchort liegt etwas erhöht oberhalb des Zusammenflusses der Bachläufe von Plane und Kürtelbeke. Hier entwickelten sich auch Verbindungswege zu den größeren Siedlungsplätzen in Rheine und Osnabrück.

Die erste konkrete urkundliche Überlieferung für die Stadt Ibbenbüren ist die Urkunde zur Übergabe von Mühle und Burg an den Grafen Simon von Tecklenburg.
Eine weitere Erwähnung von Ibbenbüren ist im Bericht zur 1. Rundreise der Fürstäbtissin von Herford durch ihre westfälischen Güter enthalten. Denn hier ist die Verpflichtung des „Villicus“, als auch des Priesters dargestellt, die Unterbringung für je einen Tag und eine Nacht zu besorgen.
Im Jahre 1234 gibt es den ersten Hinweis auf ein „Kirchspiel“ Ibbenbüren.
Für das Jahr 1523 ist dann die Grundsteinlegung für den Bau des neuen Kirchenschiffes belegt. Wie in Westfalen üblich, wurde eine dreischiffige Hallenkirche errichtet. Die Bauzeit betrug 10 Jahre, so dass die Einweihung 1533 erfolgen konnte. Als Baumaterial wurde Ibbenbürener Sandstein verwendet.
Bei einem Brand in der Stadt im Jahr 1846 stürzte der obere Teil des romanischen Turmes ein, er wurde 1851 bis 1853 in neoromanischem Stil wiederaufgebaut. Die unteren Stockwerke des Turms stammen daher noch aus dem Ende des 12. Jahrhunderts.
Die Kirche ist das älteste und bedeutenste Baudenkmal der Stadt Ibbenbüren. Im Inneren der Kirche sind Gewölbeausmalungen aus der Erbauungszeit und eine spätgotische, achteckige Kanzel sowie ein 1682 vermauerter Epitaph, ein Denkmal, das in einer Kirche oder ihrem Umfeld angebracht ist und an einen oder mehrere Verstorbene erinnert.
Die Langhausfenster wurden 1984 von der Ibbenbürener Künstlerin Ruth Engstfeld-Schremper gestaltet.
Auf der Südseite des Kirchenschiffes sind der Grundstein und eine Sonnenuhr mit gotischem Zifferblatt in die Außenmauer eingearbeitet.
Der Kirchplatz diente bis 1838 als Begräbnisstätte.
Das Kriegerehrenmal auf dem Platz wurde 1871 vom damaligen Kriegerverein errichtet.
Bildquelle: Stadtmuseum Ibbenbüren (www.stadtmuseum-ibbenbueren.de)
Adresse
Kanalstraße 11
49477 Ibbenbüren
| Institution: | Ev. Christusgemeinde |
| Name: | Frau Kramer |
| Adresse: |
Kanalstr. 9 49477 Ibbenbüren |
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